Mein kleiner Messebericht

(Klein, damit ihr euch nicht langweilt und ich mich dann gleich wieder an den Sexexpress setzen kann, weil ihr alle den so unbedingt haben wollt.)

Irgendjemand hatte vorgeschlagen, ich könnte doch Schreiben auf Bestellung machen. Wer war das noch gleich? Ich hab so viele von euch kennengelernt, dass ich ganz durcheinander bin. Hatte ich schon erwähnt, dass ich ziemlich vergesslich bin? Ja, ich hab ein Gedächtnis wie ein Sieb und das wird irgendwie immer schlimmer.

Erst einmal danke an alle, die da waren! Ihr habt mich wirklich überrascht. Ich hatte mit ein paar Leuten gerechnet, die immer mal wieder Kleckerweise vorbeischauen, aber dass die Hälfte meiner Facebook-Freundschaftsliste unseren kleinen Stand stürmt, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ihr seid so toll! Das muss ich euch jetzt mal sagen. So toll, das zweimal Leute von der Messe da waren und gefragt haben, was bei uns los sei. Und am Sonntag kam dann auch noch der Börsenverein des Buchhandels vorbei, weil die nicht glauben konnten, dass ein Verlag mit so vielen Lesern nicht bei ihnen ist. Ihr seht also, ihr habt die Halle gerockt.

Am Mittwoch, als wir den Stand aufgebaut haben, dachten wir noch, wir hätten ja ganz schön Platz. Richtig gemütlich mit unseren roten Kissen, da können sich ja Interessierte hinsetzen und gemütlich mal in ein Buch reinlesen. Am Donnerstag saßen da schon die ersten Autoren zum Plausch und Kaffee mit uns. Ab Freitag hatten wir dann fast ununterbrochen Gäste zum Plausch und unser kleines Standkaffee war eigentlich immer voll belegt. Es waren so viele Autoren und Leser da, die auch die ganzen Tage über immer wieder bei uns gelandet sind, nachdem sie ihre Runden gedreht haben über die Messe: Melly, Emma S. Rose, Lynn Summers, Thabita Waters … Nur um ein paar zu nennen.

Am Freitag hatten wir dann schon Einiges mehr zu tun als Kaffee zu trinken und den Unmut des DKZ gegenüber auf uns zu ziehen. Und als ich Samstag Morgen auf Facebook die vielen Einträge gesehen habe in denen stand: Unterwegs zur Messe. Noch schnell ein Zugticket gekauft etc. Da hab ich noch immer nicht mit dem gerechnet was dann kam.

Damit die, die nicht da waren, es sich ein bisschen vorstellen können: Am Vormittag hat Sebastian Fitzek direkt neben uns gelesen und danach signiert. Da hat sich natürlich eine lange Schlange gebildet. Und ich war ganz neidisch und hab zu meinen Latos-Kollegen noch gesagt: Wenn wir es auch mal schaffen, so viele Leser anzuziehen, dann können wir echt stolz auf uns sein. Nur zwei Stunden später, stand bei uns nicht nur eine Schlange. Nein, bei uns war es so voll, dass die Gänge verstopft waren. Das hat mich total sprachlos gemacht. Vielen Dank dafür! Aber ich bin sicher, bis wir kleinen Autoren es wirklich mit einem Fitzek aufnehmen können, wird noch viel Zeit vergehen, müssen wir noch viele Bücher schreiben und noch viele Jahre an unserem Handwerk schnitzen.

Ach ja, ich hab viele von euch nicht erkannt! Das tut mir echt leid, aber ich gelobe Besserung.

Jetzt noch ein paar Bilder.

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Tag 1, die Regale hinter uns sind noch leer. Und wir sind noch so was von ahnungslos!

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Fertig! Und sehr gemütlich geworden. Seht ihr die tollen Drachen? Die haben uns sehr viel Aufmerksamkeit eingebracht, sind tausende Male fotografiert worden, von Fernsehkameras gefilmt worden und unendlich oft gewünscht worden. Jetzt machen sie Thabitas kleinen Drachenfan glücklich.

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Blick aus unserem Hotelzimmer, 26 Etagen über Leipzig

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Die ersten Kaffeegäste: Anya Omah, Thabita Waters, Drucie Anne Taylor. Auch auf dem Bild: Sky Landis, die Verlagschefin und Marina, die Verlagshostess

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Ich bei den Kollegen vom APP Verlag

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Und bei den Lieblingsautoren

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Noch mehr Kaffeegäste: Melly, Lynn Summers und Vivien Johnson und unten Emma S. Rose mit Drucie

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So sah es Samstag bei uns aus. Hier hatten sich dir Reihen schon etwas gelichtet, aber ich kam vorher einfach nicht dazu ein Foto zu machen.

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Unser gemeinsames Abendessen mit Autoren und Lesern am Samstagabend

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Nach dem Frühschoppen am Sonntag bei Poppy haben wir uns dank Poppys Cupcakes erstmal Zucker gegönnt. Das war dringend nötig. Danke Poppy!

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Und so sah der Stand Sonntag aus. Wir haben mit Flyern auffüllen müssen, um überhaupt noch was im Regal stehen zu haben.

Ihr seht, wir hatten ein paar richtig schöne Tage und ein bisschen haben wir uns gefühlt wie Wild Novel auf einer Tournee.

Danke an alle, die wir kennenlernen durften, die wir schon durch Facebook kannten und endlich mal sehen durften und danke für die schönste Zeit überhaupt!

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