Kategorie: Aktuelles

WM-Spezial – Tor für die Liebe

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Zum Start von Tor für die Liebe könnt ihr ein kleines Fanpaket gewinnen. Alles, was ihr tun müsst, ist bis spätestens 15.6. euren Tipp für das erste Spiel Deutschland gegen Portugal am 16.6. abzugeben. Unter allen, die richtig liegen verlosen wir das Fanpaket  und eine signierte Taschenbuchusgabe von Pretty Lies. Sollte kein Tipp richtig sein, wird unter allen Teilnehmern ausgelost. Euren Tipp sendet bitte an kontakt@romantasy-verlag.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Dieses Spiel wird nicht von Facebook veranstaltet oder unterstützt.  Viel Glück!

Mit dem Latos Verlag gewinnen!

Nennt uns bis zum 15.06.2014 euren ganz persönlichen All-Time-Favorite und gewinnt: Taschenbücher von Elena MacKenzie und Sky Landis und jeweils ein Wild Novel Fan T-Shirt!

Postet eure Antwort einfach als Kommentar auf der Facebook-Verlagsseite und schon seid ihr mit dabei!

Die Taschenbücher werden verschickt, sobald die Bücher erschienen sind. Und natürlich brauchen wir von den Gewinnern dann auch noch die gewünschte T-Shirt Größe.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird weder von Facebook gesponsert, unterstützt noch organisiert. Es besteht keine Verbindung zu Facebook.

Von euch markiert

 

 

Als ich gestern Abend meinen Kindle genommen habe und nach einer bestimmten Stelle in Pretty gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass manche Textstellen unterstrichen waren und dort stand: XX Markierer. Soweit ich weiß, funktioniert das so, das Leser auf ihrem Kindle eine Stelle, die ihnen gefällt markieren können und gibt es mehrere Leser, die die gleiche Stelle markiert haben, unterlegt Amazon das Ebook an entsprechender Stelle mit diesem Hinweis für alle Leser sichtbar. Das sieht dann so aus:

IMG_1071Ich dachte, es ist vielleicht ganz lustig, euch diese Szenen herauszusuchen und hier zu zeigen. Also, los gehts:

„Doch nicht schwul? Und ich war mir so sicher. Eigentlich hab ich ein gutes Radar dafür. Und bei dir sagt mein Radar, du bist schwul. Welcher Hetero zieht sich denn sonst für seine Kumpels aus, wenn die zum Videospielen kommen? Ich hätte das als Verführungsversuch eingestuft.“ (Lucy zu Ryan, 7 Markierer.)

„Weißt du, was ich an dir bewundere? Du bist wirklich unglaublich sexy und weißt es nicht mal.“ (Ryan zu Lucy, 15 Markierer.)

„Denn jemanden zu lieben, hieß mit ihm zu sterben, wenn er dir entrissen wurde.“ (Lucy, 28 Markierer.)

“Trotzdem war das die Nacht der Nächte für mich. Eine Nacht, in der nichts passierte, aber alles mit mir geschah.“ (Ryan, 30 Markierer.)

„Hör auf, an der Vergangenheit festzuhalten. Es gibt auch schöne Dinge in der Gegenwart. Wenn du die Vergangenheit nicht ruhen lässt, verpasst du das Morgen.“ (Ella zu Lucy, 35 Markierer.)

”Ob ich ihm sagen sollte, dass auch seine Augen sich verdunkelt hatten: Vollmilchschokolade hatte sich in Zartbitter verwandelt.“ (Lucy, 8 Markierer.)

„Lauf nicht weg! Sieh dir deine Mutter an. Vor zwanzig Jahren war dieser Tag, der wohl schönste in ihrem Leben. Das war der Tag, an dem sie dich zum ersten Mal in den Armen gehalten hat.“ (Ryan zu Lucy, 6 Markierer.)

„Ich vermiete dein Zimmer an ein Hängebauchschwein und erzähle sämtlichen Studentinnen auf dem Campus, dass du mich mit Genitalherpes infiziert hast.“ (Anne zu Ryan, 12 Markierer.)

“Nein, meine Mutter hat gesagt, dass ich um die Frau kämpfen soll, die ich liebe.“ (Ryan zu Lucy, 17 Markierer.)

„Gute Beziehungen funktionierten so, sie wuchsen an ihren Herausforderungen.“ (Lucy, 14 Markierer.)

 

Gewinne einen Kindle Paperwhite

 

Mit diesem Gewinnspiel möchte ich mich für den großen Erfolg von Pretty Lies bei meinen Lesern bedanken. Damit dieser Gewinn auch wirklich an einen meiner Leser geht, habe ich mich dafür entschieden, dass die Aufgabe eine ist, die nur ein Leser von Pretty beantworten kann. Bitte schickt eure Antwort nur an die Adresse auf dem Gewinnspielflyer. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!

Karfreitag-Spezial: Pretty Lies Kapitel 1

Wie versprochen, exklusiv auf diesem Blog Kapitel 1.

 

 
»Ich bin fertig. Triffst du mich im Café? Ich muss gleich meine Schicht antreten«, murmelte ich in mein Handy und wühlte gleichzeitig in meiner Handtasche nach dem Schlüssel für meinen kleinen Peugeot. Das Auto hatte einmal meiner Mutter gehört. Jetzt, da sie es nicht mehr benutzen konnte, fuhr ich es. Es war auch viel leichter von A nach B zu kommen in Edinburgh, wenn man einen fahrbaren Untersatz besaß – vorausgesetzt man fand auch einen Parkplatz. Und gerade kam ich aus dem Büro eines Anwalts und war auf dem Weg in das kleine Campuscafé auf dem Gelände der Edinburgh University, in dem ich jeden Tag nach Uni, einem Besuch bei meiner Mutter und den Hausaufgaben ein paar Stunden bediente, um mir das Studium, Mutters Pflegeheimplatz und ein Zimmer auf dem Campus leisten zu können. Zumindest das Zimmer konnte ich mir demnächst sparen, wenn ich Anne von meiner Idee überzeugen konnte.
»Bin sofort da. Ich platze schon vor Neugier. Man erbt ja nicht jeden Tag was von einer unbekannten Großtante.« Unbekannte Großtante traf es auf den Punkt. Wie sich herausgestellt hatte, hatte ich hier in Edinburgh eine Großtante, die die Tante meines verstorbenen Vaters gewesen war, von der niemand etwas gewusst hatte, weil Vater sie nie erwähnt hatte. Zumindest konnte ich mich nicht daran erinnern, dass er je von ihr gesprochen hatte. Leider konnte ich meine Mutter auch nicht nach dieser Elisabeth Donald fragen. Und da ich nicht gewusst hatte, dass sie existiert hatte, hatte mich das Schreiben in dem ich über eine Erbschaft in Kenntnis gesetzt wurde, auch völlig überrascht.
»Also dann, in zwanzig Minuten?«
»Werde da sein. Mach uns schon mal einen Latte. Oder sollten wir besser eine Flasche Schampus köpfen?« Anne machte schon seit Tagen ihre Witze. Manchmal meinte sie, ich wäre vielleicht jetzt Millionärin oder Besitzerin einer großen Firma oder hätte gar einen Adelstitel geerbt. Ich rollte mit den Augen, musste aber über Anne lächeln, da ich wusste, dass sie die Neugier schier zerriss. Aber die paar Minuten konnte sie auch noch warten, schließlich betraf dieses Erbe auch sie, wenn sie sich denn mit meinen Plänen anfreunden konnte.
Ich stellte mein Auto auf dem Parkplatz vor dem Swann Building ab und ging in das Café, wo Ben mich schon mit zusammengekniffenen Lippen erwartete.
»Ich hatte schon Angst, du kommst heute nicht mehr.« Ben war mein Chef. Er war knapp vierzig, sah für sein Alter aber umwerfend gut aus: groß, schlank und dunkelhaarig mit wenigen grauen Strähnen. Er trug eine silberne Brille, was ihm zusätzlich auch noch eine gewisse Intelligenz verlieh. Nicht, dass er nicht intelligent wäre, aber die Brille unterstrich das noch.
»Tut mir leid, der Termin beim Notar hat doch etwas länger gedauert, als ich angenommen hatte. Du weißt ja, wie das so ist mit dem ganzen Papierkram.«
Ben nickte brummend und ging hinter den Tresen, wo er mir gleich die Kasse übergab. In den frühen Abendstunden war hier das Meiste los. Dann nämlich kamen viele Studenten her, um zu lesen, Hausaufgaben zu machen oder sich zu unterhalten.
Nachdem Ben mich eingewiesen hatte, ging ich schnell in die Garderobe und band mir die Kellnerschürze um, die eigentlich die einzige Kleidungsvorschrift im Swann Café war. Als ich wieder in das Café kam, war auch Anne schon eingetroffen. Sie saß auf dem Barhocker, auf dem sie immer saß, wenn ich bediente, damit sie die Minuten nutzen konnte, in denen ich hinter dem Tresen Espresso oder Latte Macchiato herausließ, um mit mir zu plaudern. An den vier Tagen pro Woche, an denen ich hier bis zweiundzwanzig Uhr arbeitete, hatten wir nämlich kaum Zeit, um zu reden.
Heute würde das anders sein, denn es regnete in Strömen und dann kamen selten Gäste. Deswegen hatte Ben es auch so eilig, mir die Kasse zu übergeben, denn solche Tage nutzte er dafür, im Büro den ganzen Schreibkram zu erledigen.
Ich machte Anne und mir einen Latte mit sehr viel Milchschaum, nachdem ich zwei Mädchen mit Tee versorgt hatte, die gerade lachend hereingekommen waren und sich das Wasser aus den Haaren geschüttelt hatten. Dieser Spätsommer machte Edinburgh wirklich alle Ehre.
»Also, Schluss mit der Folter! Ich will es sofort wissen, sonst platze ich noch. Und das wird echt nicht schön für dich, weil du dann diesen riesigen Fettfleck von allen Wänden hier putzen musst.«
Ich stöhnte theatralisch. »Du weißt genau, dass du nicht dick bist.« Mindestens einmal am Tag musste ich Anne erklären, dass sie kein bisschen zu dick war. Vielleicht war sie nicht Size Zero, aber wer wollte denn schon so klapprig sein wie Frau Beckham? Ich nicht. Ich war stolz auf meine kleinen Rundungen. Fünfundfünfzig Kilo auf 1,68 Meter war doch ganz in Ordnung. Und wenn Anne sich für dick hielt, dann würde das bedeuten, dass ich es auch war, schließlich wog sie nur drei Kilo mehr als ich und die kamen, da war ich mir sicher, von diesen riesigen Brüsten, die sie vor sich herschob, während meine BH-Größe absolut nicht erwähnenswert war.
Anne seufzte und brabbelte etwas in ihren Milchschaum. »Jetzt erzähl schon!«
»Erst gestehst du, dass du nicht dick bist.«
Schmollend rührte Anne mit dem Löffel ihren Kaffee um und strich dann ihren blonden kinnlangen Bob hinter ihre Ohren. Eine Frisur, auf die ich ganz neidisch war, denn sie sah wirklich absolut heiß mit ihren kurzen Haaren aus. Eine Mischung aus frech und begehrenswert. Mir standen kurze Haare gar nicht. Irgendwie fand ich mein Kinn dafür zu spitz und meine Wangenknochen zu breit, weswegen ich meine hellbraune Mähne immer ein bisschen in mein Gesicht hängen ließ. So wie ich nicht fand, dass Anne zu dick war, so fand sie, dass ich bescheuert und blind war, wenn ich glaubte, dass ich nicht absolut gut aussah.
»Ich gestehe«, sagte sie genervt. »Also?«
Ich löffelte etwas Schaum in mich hinein. Ich muss zugeben, ich war nervös, wenn Anne nicht so überzeugt von meiner Idee war, wie ich es war, dann wusste ich auch nicht, was ich tun sollte. Denn dieses Erbe war meine Chance, im Café kürzer treten und mich vielleicht etwas mehr um meine Mutter kümmern zu können. Und das Studium, das brauchte auch etwas mehr meiner geringen Zeit, denn sonst sah es wirklich schlecht mit den Literaturwissenschaften aus. »Ich habe eine Dreizimmerwohnung geerbt. Ganz in der Nähe, 13 West Newington Place.«
Anne runzelte die Stirn. »Eine Wohnung? Willst du die vermieten?« Sie dachte kurz darüber nach. »Ja, das wäre doch eigentlich gut. Du vermietest sie und musst nicht mehr im Cafè schufften.«
»Eigentlich hatte ich gedacht, da es ja drei Schlafzimmer wären, du und ich ziehen dort ein. Dann müsste ich das Wohnheim nicht mehr zahlen.« Ich zögerte. »Und vielleicht könntest du mir etwas Miete zahlen.« Oh man, war mir das unangenehm! Ich wollte Anne ja auch nicht ausnutzen.
»Du meinst, du und ich in einer WG? Keine Partys mehr im Wohnheim, kein Gröhlen, keine laute Musik, kein Müll überall. Und keine überfüllten Duschen? Ja, das wäre auch eine Möglichkeit. Wann schauen wir uns das schöne Erbe an? Ich meine, wir möchten ja nicht in eine Bruchbude ziehen.« Eigentlich hätte Anne auch bei ihren Eltern in der großen Stadtvilla wohnen können, aber sie wollte unbedingt weit weg von ihrer bevormundenden Mutter sein. Und nachdem ich ihre Mutter kannte, verstand ich, dass sie lieber eine Dusche in einem Wohnheim vorzog als ein Luxusbad im Hause ihrer Eltern.
Anne hatte das verdammte Glück, dass ihre Eltern recht gut verdienten. Sie hatten beide wichtige Positionen in einer Marketingfirma. Sie hatte mir auch schon mehrfach angeboten, meine Kosten für das Wohnheimzimmer, das wir gemeinsam bewohnten, zu übernehmen, aber das wollte ich nicht. Es wäre mir unangenehm, auf Kosten anderer zu leben. Wenn sie aber bei mir zur Untermiete wohnen würde, dann könnte ich gut damit leben, ihr Geld zu nehmen, denn dann würde ich ihr ja eine Gegenleistung dafür bieten.
»Morgen Nachmittag. Ich werde Mom morgen mal nicht besuchen, damit wir uns alles in Ruhe anschauen und überlegen können, was wir machen wollen.«
»Hey, Lucy! Machst du mir ein Glas Cola? Ohne Eis bitte.« Stephan stand plötzlich vor mir und sah mich aus blitzenden Augen an. »Wo warst du nur gestern, meine Schöne? Den ganzen Abend habe ich auf dich gewartet. Einen Strauß mit fünfzig roten Rosen für jedes Mal, wenn du mir dein wundervolles Lächeln geschenkt hast, hatte ich auch besorgt. Aber du warst einfach nicht da.« Stephan war ein großer, schlaksiger blonder Typ, der mit mir zusammen in Geschichte ging und immer einen solchen Spruch für mich parat hatte.
»Tut mir leid. Gestern war ich leider nicht im Dienst. Aber wie ich Ben kenne, hat er sich genauso über die Rosen gefreut.«
Stephan lief feuerrot an, denn Ben stand total auf ihn und ließ ihn das auch immer wieder gerne spüren. Ich stellte ein Glas mit Cola vor Stephan auf den Tresen und er nahm es und ging damit zu den zwei Mädchen, die noch immer ihre Hände bibbernd um ihre heißen Teetassen geschlossen hatten. Wahrscheinlich würden sie sich jetzt die nächste halbe Stunde Stephans nette Anmachsprüche anhören müssen. Bei Anne hatte er es aufgegeben, als die ihm einmal erklärt hatte, dass sie es nur mit viel Leder und Masken mochte. Und sie wäre bereit es mit ihm zu versuchen, wenn er bereit wäre, sich von ihr den Hintern versohlen zu lassen. Stephan war nicht bereit dazu gewesen. Seither wich er Annes Blicken immer aus. Sie schüchterte ihn wohl ein. Und keine von uns wollte ihn darüber aufklären, dass Anne in Wirklichkeit keinen Hang zu SM hatte.
»Das könnte richtig schön werden. Wir zwei zusammen in einer Wohnung. Oh, wir müssen unbedingt Ikea plündern. Und Vliestapeten! Ich liebe Blumentapeten. Ich kann es schon vor mir sehen.«
»Mir reicht in meinem Zimmer ein Bett, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Aber das Wohnzimmer sollten wir uns richtig toll machen«, schwärmte ich, von Annes Überschwang angesteckt.
»Ich bin ja so gespannt! Nur wir zwei Mädchen. Und hin und wieder ein Date«, fügte sie an. In einem Gemeinschaftszimmer war das mit den Dates gar nicht so einfach. Nicht, dass ich häufig welche hatte. Aber bei Anne hatte ich den Eindruck, dass sie sich oft wegen mir zurückhielt.
»Was ist denn mit Daniel von letzter Woche? War er nicht dein absoluter »Traummann«?«, hakte ich grinsend nach. Ich wusste natürlich genau, dass so ziemlich jeder Typ Annes Traummann war.
Anne lächelte verschmitzt und schob mir ihr leeres Glas über die Theke zu. »Auffüllen, bitte. Es hat sich herausgestellt, dass er Dinge bevorzugt, mit denen ich mich nicht anfreunden kann.«
»Die da wären?«
Anne sah über ihre Schulter zurück, um sicher zu gehen, dass uns auch keiner hören konnte. »Er wollte mit mir in einen Swingerclub. Er meinte, es würde ihn nur anmachen, wenn er mir dabei zusehen könnte, wie ich es mit einem Mädchen mache.«
»Nicht dein ernst?« Schockiert schlug ich eine Hand vor meinen Mund und verfiel dann in kichern, als ich mir Annes Blick in dem Moment vorstellte, als Daniel ihr das gestanden hatte.
»Und ob! Wir saßen gerade in seinem Zimmer auf dem Bett und haben herumgemacht und ich hab schon angefangen, mich zu wundern, weil sich da unten so gar nichts geregt hat, und da platzt er damit raus. Du kannst dir bestimmt denken, ich bin aufgestanden und aus dem Zimmer gerannt.«
Ich lachte laut auf und hielt mir den Bauch.
»Was ist so lustig?«, wollte Ben wissen, der den Papierkram entweder aufgegeben hatte oder fertig war. Seinem mürrischen Gesichtsausdruck nach zu urteilen hatte er aufgegeben.
»Annes Date wollte mit ihr in einen Swingerclub.«
Ben brüllte vor Lachen auf. »Sie? Niemals.«
Anne guckte beleidigt und räusperte sich. »Wieso eigentlich nicht?«
»Dafür bist du viel zu fein und sittlich. Du suchst dir zwar immer die bösen Jungs aus, aber ich werde das Gefühl nicht los, das ist nur ein Protest gegen deine Eltern.« Annes Eltern waren ziemliche Moralapostel. Bei ihnen musste alles immer perfekt sein, auch ihre Tochter.
»Vielleicht bin ich ja gar nicht so wie du denkst.« Anne zog einen Schmollmund.
Ben wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln und nickte. Dabei presste er seine Lippen fest aufeinander und versuchte krampfhaft, nicht wieder mit Lachen anzufangen. Er schnappte sich ein paar schmutzige Tassen und stellte sie in den Geschirrspüler. Dann verschwand er breit grinsend wieder im Büro. Annes kleines Abenteuer hatte ihm wohl die Motivation zurückgebracht.

Tesarenland – Einen ganzen Roman gratis für eure Newsletteranmeldung

Wer sich innerhalb der nächsten zwei Tage für den Newsletter anmeldet, bekommt den kompletten Roman als Epub und Mobi für seinen Reader gratis.

75 Jahre ist es nun her. Sie kamen mit ihren riesigen Fluggefährten und nahmen uns alles. Jetzt wollen sie mir auch noch meine Schwester nehmen. Mir bleibt nur ein Ausweg; ich muss mit Kayla die Sicherheit der Sklavenkolonie verlassen. Doch wie kann man vor einem Feind fliehen, der überall ist?

Die Erde befindet sich in Händen der Tesare. Die letzten überlebenden Menschen vegetieren in Sklavenkolonien. Als ihre kleine Schwester Kayla krank wird, sieht Brenna nur noch einen Ausweg, sie muss mit ihr fliehen, bevor die Tesare Kayla töten. Ohne Luca, der sie begleitet, wären die zwei Mädchen in der ihnen fremden Außenwelt verloren. Ein dramatischer Kampf um das eigene Überleben und die Gesundheit der siebenjährigen Kayla beginnt. Doch nichts lieben die Tesare mehr als die Jagd auf Menschen.

Eine emotional tiefgreifende Dystopie, die ihre Leser zu Tränen rühren wird. Zwei Schwestern, die in einer feindlich gesinnten Welt um ihr Leben kämpfen. Und eine Liebe, die über alle Grenzen geht.

Im Land der Nobbels

château du Lochness

Eine Geschichte für Kinder, die ich vor längerer Zeit einmal geschrieben habe.

 

 

 

Verborgen hinter großen Bergen, die bis in den Himmel reichen, weit entfernt von den Städten der Menschen mit ihren Autos und Fabriken, lag ein kleines Königreich.

In diesem Reich lebten die Nobbels, nicht größer als eine Kinderhand, aber so schön wie ein Schmetterling. Denn die Nobbels hatten Flügel, die im Licht der Sonne in den Farben eines Regenbogens funkelten.

Die Nobbels wurden nicht geboren wie Menschenkinder, sondern sie wuchsen in den Blüten der seltensten Blumen der Welt. Diese Blumen waren so selten, dass noch kein Mensch sie gesehen hatte. So selten wie die Nobbels.

Die Nobbels hatten einen König. Und dieser König hatte eine Tochter, die Prinzessin Lana. Wie alle Nobbels hatte auch Lana eine besondere Gabe, mit der sie den Pflanzen und Tieren helfen konnte. Lana konnte Tiere heilen. Wenn ein Tier im Land der Nobbels krank wurde, dann wurde die Prinzessin informiert und sie eilte schnell los, um dem Tier zu helfen. Auch heute hatte Lana einen solchen Ruf empfangen und sich gleich auf den Weg gemacht.

Sie flog über die Blumenwiese, auf der schon die nächsten Nobbels-Kinder heranwuchsen, weiter über den See, in dem die Regenbogenfische lebten und hinein in den Wald aus dem der Hilferuf gekommen war. Im Wald lauschte sie, um zu hören, wo das Tier, das ihre Hilfe brauchte, sich genau befand. Der Wald war groß und die hohen Bäume verdeckten die Sonne, so dass es unheimlich dunkel war. Lana kam nie gerne in den Wald, aber, wenn jemand nach ihr rief, dann überwandt sie ihre Angst, denn ihr Vater, der König hatte ihr beigebracht, dass anderen zu helfen, immer wichtiger war, als die eigene Furcht.

Lana schloss also die Augen und dachte nicht mehr daran, wie unheimlich ihr der finstere Wald war. Und da hörte sie es, das leise Wimmern von jemandem, der Hilfe brauchte. Lana wusste vorher nie, was sie erwarten würde. Manchmal war jemand krank, oder auch verletzt. Manchmal war es ein Reh, ein Hase oder aber auch ein Nobbel. Aber hier draußen im Wald handelte sich es meistens um ein Tier.

Lana schlug mit ihren Flügeln und flog langsam dem Wimmern entgegen. Sie hatte schon fast die andere Seite des Waldes erreicht, als das Wimmern lauter wurde. Durch die dicken Stämme der Bäume konnte sie schon das Sonnenlicht scheinen sehen. Und da, am Rand des Nobbels-Waldes lag es. Ein kleines braunes Fellbündel. Lana landete vorsichtig vor dem Hasenkind, das zitternd unter einem Himbeerstrauch lag. Sie betrachtete ihren kleinen Patienten kurz, flog einmal um ihn herum und als sie keine sichtbaren Verletzungen entdecken konnte, legte sie ihm vorsichtig eine kleine Hand zwischen die langen Hasenohren und lauschte in das Tierkind hinein. Nach einer kurzen Weile nahm die Prinzessin die Hand wieder vom Kopf des Hasen und seufzte. „Du hast also deine Mama verloren? Armes kleines Ding. Was machen wir da nur?“ Lana lief nervös vor dem Hasenkind auf und ab und grübelte darüber nach, wie sie dem kleinen Langohr helfen sollte. Dann fiel ihr die Lösung ein. Sie konnte doch Milo fragen, den Schreiber des Nobbels-Reiches. Milo führte über alles und jeden Buch. Er zählte die Tiere des Waldes, zählte die Nobbels und wusste wo jeder wohnte. Vielleicht wusste er auch, wo die Mama des kleinen Hasen wohnte.

Nur wie sollte Lana Milo erreichen, ohne dass sie den Hasen allein hier zurück lassen musste. Die Nobbels konnten zwar die Gedanken und Gefühle der Tiere lesen, aber die der anderen Nobbels nicht. Wieder stand die Prinzessin vor einem Problem. Sie lief auf und ab, das Gesicht in eine ihrer Hände gestützt, die Stirn gerunzelt und ihr fiel nichts ein. Sie lief hin und her. Und ihr wollte noch immer keine Lösung einfallen. Sie flog hoch und runter und wäre fast mit der Eule Lulu zusammengestoßen, die verwundert näher gekommen war, weil sie wissen wollte, warum die Prinzessin hier am Waldrand herumlief wie ein aufgescheuchtes Huhn.

„Lulu, du hast mich aber erschreckt“, schimpfte die Prinzessin. „Schleicht man sich so an andere Leute an?“

Lulu rollte mit den Augen und setzte sich neben Lana auf den Waldboden. GRRRRR GRRRR machte die Eule und zeigte mit ihrem Schnabel auf das Hasenkind.

Lana nickte. „Es hat seine Mama verloren.“

GRRRR GRRRRRR machte Lulu wieder.

„Ich weiß“, sagte Lana. Aber nur Milo kann uns helfen, sie zu finden. Ich kann das Kind aber doch nicht alleine hier zurücklassen.“

Lulu tappelte mit ihren Füßen auf der Stelle, scharrte mit ihren Krallen im Waldboden und stupste die Prinzessin dann an.

Lana stolperte rückwärts, fiel auf ihren Po und warf der weißen Eule einen grimmigen Blick zu. „Was soll das Lulu? Ich kann jetzt nicht mit dir spielen.“

GRRRRR GRRRRR machte die Eule wieder und kam näher an Lana heran und neigte ihren Kopf der Prinzessin entgegen. Die Prinzessin verstand. Sie legte ihre Hand auf die weichen Federn der Eule und lauschte dem, was das Tier dachte. „Oh, warum bin ich nicht gleich darauf gekommen. Wie dumm von mir. Natürlich hast du recht“, rief Lana glücklich. Sie musste Milo gar nicht erst her holen. Sie konnte Lulu mit einer Nachricht schicken.

Es dauerte auch nicht lang, da kam Lulu zurück. Und hinter ihr hoppelte eine schrecklich aufgeregte Hasenmama aus dem Wald, gefolgt von einem freudig winkenden Milo.

Die Hasenmama lief zu ihrem Kind, schnüffelte an ihm und stupste mit ihrer Nase gegen die Nase des Ausreißers. Lana freute sich, als sie sah, dass der kleine Hase sich an seine Mama schmiegte. Gut, dass die Nobbels immer für alle Tiere im Land da waren. Und gut, dass Milo so genau aufschrieb, wer wo wohnte und welches Tier wie viele Babys bekommen hatte. Nur so konnten die Nobbels dem Hasenkind so schnell helfen.

Pretty Lies

Beautiful woman body in denim jeans shorts and jacket

Demnächst!
Lucy erbt von ihrer Großtante eine wunderschöne Wohnung mitten in Edinburgh. Die kommt gerade recht, denn die Kosten für ihr Zimmer im Studentenwohnheim kann sie nicht mehr tragen. Einziger Haken an ihrem Erbe, sie muss es sich teilen. Die Hälfte der Wohnung gehört nämlich Ryan, der bei ihrer Großtante zur Untermiete gewohnt hat und sich bis zu ihrem Ableben um die alte Dame gekümmert hat. Ryan sieht gar nicht ein, die Wohnung aufzugeben. Und ohnehin könnte Lucy ihn gar nicht auszahlen. Lucy muss also versuchen, sich mit ihm zu arrangieren, doch das ist gar nicht so einfach, denn Ryan liebt Partys und Mädchen und sein Schlagzeug.

Highland Secrets 2

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Seit Wochen schon erreichen mich unzählige ungeduldige Anfragen, wann es denn nun endlich mit Highland Secrets weitergeht. Gute Neuigkeiten! Es ist so weit! Der zweite Band der Reihe ist an sofort als Ebook erhältlich. Das Taschenbuch folgt Ende März/Anfang April.

Um ihre kürzlich erkrankte Mutter, Theresa Finnley, zu unterstützen, reist Emma auf die Isle of Skye. Damit Theresa ihre Anstellung nicht verliert, springt die junge Buchhändlerin kurzerhand als Haushälterin auf Glenoak Hall ein. Erstaunt stellt sie fest, dass auf dem herrschaftlichen Anwesen jetzt eine Rockband lebt. Und nicht nur das, Ian MacLeod, dem sie die schlimmste Schmach ihrer Schulzeit zu verdanken hat, ist Leadsänger dieser Band. Doch nicht nur ihre Schulzeit holt sie in Dunvegan ein, sondern auch die Vergangenheit des Ripperhauses. Denn kaum angekommen, wird Emma zum Spielball eines Erpressers, der beschlossen hat, die Pläne des ersten Rippers zu beenden. Und ausgerechnet Ian MacLeods unerwartetes Interesse an Emma macht sie zur Nummer 1 auf der Liste des Mörders.
281 Taschenbuchseiten
Das Ebook enthält zudem die Kurzgeschichte Gregori:

Als Sarah in die Karpaten reist, um den Ort zu suchen, an dem das Flugzeug abstürzte, in dem ihre Eltern und ihre Schwester saßen, trifft sie auf Gregori. Der düstere Vampir entführt sie in seine Hütte in den Bergen, wo Sarah erfährt, dass nicht der Flugzeugabsturz ihre Schwester das Leben gekostet hat, sondern Gregori, ihr Entführer, mit dem sie etwas ganz Besonderes verbindet.
67 Taschenbuchseiten (Auch einzeln erhältlich.)